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Tokenisierte Investments: Immobilienbeteiligungen und digitale Wertpapiere

Seit dem Jahr 2019 sind tokenisierte Anlagen als digitale Wertpapiere Teil der deutschen Gesetzesgrundlagen im Wertpapierhandel. Als tokenisierte Anlagen bezeichnet man Investments, bei denen der Wert eines Gesamtpakets ähnlich klassischer Wertpapiere in verschiedene kleinere Pakete, sogenannte Token, unterteilt wird. Tokenisierte Anlagen werden heute bereits für Investments in Immobilien und Unternehmen verwendet. So können beispielsweise Beteiligungen an einer mit 500.000 Euro bewerteten Immobilie in der Form von 100.000 Token á fünf Euro verkauft werden.

Der Handel mit derartigen Investments findet auf der sogenannten Blockchain statt. Hierbei handelt es sich um eine ständig erweiterbare und aktualisierte Liste von Datensätzen, mit deren Hilfe online weltweit Anteile gehandelt werden können. Verschiedene Dienstleister, wie beispielsweise Exporo, bieten solche tokenisierten Investments in Immobilien an.

Auch für Startups und Risikokapitalgeber ist der Handel mit digitalen Wertpapieren via Blockchain interessant. Das ermöglicht es sowohl Anlegern als auch Unternehmen, kurzfristig auf die sich ständig ändernden Gegebenheiten des Marktes oder anderweitige Entwicklungen zu reagieren. Für Anleger und Unternehmen kann der Weg zum Investment über die Blockchain einen signifikanten Vorteil darstellen, da sich so kurzfristig Kapital zur Verfügung stellen und aufnehmen lässt.


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