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Apple Pay nun auch in Deutschland verfügbar

Vier Jahre nach der Einführung in den USA startet nun Apple Pay auch in Deutschland. Seit 11. Dezember 2018 ist der mobile Bezahldienst für den deutschen Markt freigeschaltet. Laut Apple können Kunden ihn sofort nutzen. Welche Banken und Einrichtungen Apple Pay unterstützen, an welche Bedingungen es geknüpft ist und wie es funktioniert, erfahren Sie hier!

30.03.2019: Und damit nicht genug .. mit der Apple Card will das Unternehmen das Bezahlen noch sicherer, einfacher und günstiger machen. die Apple Card Kreditekarte wird in Zusammenarbeit mit Goldman Sachs und Mastercard umgesetzt und voraussichtlich ab Sommer 2019 für US-Bürger nutzbar sein.

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Quelle: Apple.com

Apple Pay: Welche Banken sind dabei?

Insgesamt unterstützen 15 Geldhäuser und Kreditkartenunternehmer das neue Bezahlsystem von Apple. Zu diesen gehören unter anderem:

 

  • Comdirect
  • Deutsche Bank
  • American Express
  • Boon
  • Bunq
  • Fidor Bank
  • Hanseatic Bank
  • Hypo Vereinsbank/Unicredit
  • O2 Banking
  • Ticket Restaurant Edenred
  • Vimpay
  • N26

 

 

Apple Pay auch mit der N26 Bank.

Quelle: N26.de

 

 

Auch die N26 ist eine der Kooperationspartner des neuen Dienstes. Das Besondere an dem Dienst: bislang sind in Deutschland nur Kreditkarten in Verbindung mit Apple Pay nutzbar. Der Dienst mit Girokarten funktioniert noch nicht. Wer noch keine Kreditkarte hat, erhält auf Wunsch eine kostenlose virtuelle Kreditkarte direkt aus der Apple Pay APP heraus. Diese kann man sogar ohne SCHUFA beantragen. Die Abbuchungen erfolgen direkt vom Konto.

Was ist N26? Hier geht‘s zum ausführlichen Testbericht >>

Apple Pay: Welche Banken noch hinzukommen

Trotz der beachtlichen Anzahl an Banken, soll die Liste der Apple-Pay-kompatiblen Banken länger werden. Laut eigenen Angaben sollen 2019 diese Kredit- und Bankinstitute folgen:

 

  • ING
  • Consorsbank
  • Consors Finanz BNP Paribas
  • Crosscard
  • DKB
  • Fleetmoney
  • Revolut
  • Sodexo
  • Viabuy

 

ING – Hier geht’s zum Testbericht >>

 

Diese banken sollen 2019 den Dienst Apple Pay unterstützen.

Apple Pay: Die Alternative zum Portemonnaie?

Der Bezahldienst Apple-Pay soll eine Alternative zum Geldbeutel an der Ladenkasse sein. Während Android-Geräte mit der Near Field Technoloy (NFC) das bargeldlose Bezahlen mit dem Smartphone ermöglicht haben, streikten die iPhone-Geräte bis jetzt.

Apple-Chef Tim Cook hatte schon im Sommer dieses Jahres mit der Einführung des Apple-Pay-Dienstes noch in diesem Jahr in Deutschland geworben. In Nachbarländer wie Frankreich, Dänemark oder Polen können Kunden diesen Dienst schon seit Monaten, wenn nicht schon seit Jahren nutzen. Die spätere Einführung kann auf die langen Verhandlungen zwischen dem US-Konzern und den Banken in Deutschland zurückzuführen sein. Diese konnten sich nämlich nicht darauf einigen, wer wie viel an einer einzigen Kartentransaktion verdienen darf. Apple soll einen sehr hohen Prozentsatz verlangt habe, welchen die Banken so nicht akzeptieren wollten. Folglich gab Apple die Schnittstelle an seinen Geräten für die NFC-Nutzung  für Banken und diverse andere Bezahldienste nicht frei.

Apple Pay: Banken fordern Zugang

Bislang gibt es immer noch Banken, denen keine Pläne zu Apple Pay vorliegen. Sie überprüfen noch die technischen Möglichkeiten und natürlich beobachten sie den Markt. Zu diesen Banken gehören:

 

  • Commerzbank
  • LBBW
  • Norisbank
  • Postbank
  • Sparda
  • Sparkassen
  • Targobank
  • Unicredit
  • 1822direkt

 

Targobank – Hier geht’s zum Testbericht >>

 

Die Sparkasse hatte direkt kurz nach der Veröffentlichung von Apple Pay eine Pressemitteilung herausgegeben. Darin erläutert sie, warum die Bank diesen Dienst nicht unterstützen. „Die Sparkassen setzen sich dafür ein, mobile Zahlungslösungen für alle Kunden in Deutschland zugänglich zu machen und deren Entwicklung zu fördern.“ Apple Pay stehe nur einem sehr engen Nutzerkreis zur Verfügung, da die NFC-Schnittstelle nicht auch für andere Anbieter offen ist. Die Sparkasse selbst ist eine dieser Anbieter. Zudem startete die Sparkasse im Sommer selbst eine eigene Android-App für das mobile Zahlen.

Apple Pay: Aktivierung und Betrieb

Jeder fünfte Besitzer eines Smartphones hierzulande hat ein Gerät von Apple. Das allein reicht allerdings nicht aus, um den neuen Dienst nutzen zu können. Es ist vielmehr erforderlich Kunde einer der teilnehmenden Banken zu sein.

 

Apple-Wallet

Besitzt man bei den besagten Banken ein Konto, kann man in der digitalen Brieftasche auf dem eigenen Geräte, der sog. Apple-Wallet, seine Debit- oder Kreditkarte in digitaler Form registrieren. Über eben diese Karten werden später die Zahlungen abgewickelt. Girokarten können in Deutschland nicht hinterlegt werden. Das könnte für den deutschen Markt eventuell eine Hürde sein, da in etwa nur jeder Dritte eine Kreditkarte besitzt. Anders sieht es mit der Debitkarte aus. Die besitzt fast jeder.

Für Nutzer, die nicht Kunde bei einer der aufgeführten Banken sind, gibt es dennoch eine Alternative. Es besteht die Möglichkeit den von unabhängigen Dienst Boon zu nutzen. Dieser gehört zum Dax-Konzern Wirecard. Kunden der Sparkasse z. B., können in der App eine digitale Mastercard anlegen, diese aufladen und dann mit ihrem iPhone oder der iWatch über das Apple Pay doch noch bezahlen.

 

Authentifizierung

Apple Pay verknüpft dann Ihre Bankkontodaten mit einem mobilen Gerät. Ziel dieser App ist das bargeldlose Zahlen nur über das Auflegen eines iPhones etwa auf ein kompatibles Kartengerät. Dafür müssen die Händler die sog. NFC-Technology unterstützen und ihre Kassen mit entsprechenden Geräten aufrüsten. Die Authentifizierung erfolgt per Fingerabdruck oder Gesicht. Eine Abbuchung erfolgt dann automatisch von dem angegebenen Konto. Die Authentifizierung ist laut Apple wichtig, damit bei Diebstahl des Smartphones keine ungewollten Abbuchungen erfolgen können.

 

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Quelle: Apple.com

Apple Pay: Sicherheit des Dienstes

Statt Pin-Eingabe oder Unterschrift erfolgt eine Authentifizierung durch Fingerabdruck oder Gesichtsscanner. Anders sieht es bei Watch-Nutzern aus: diese bestätigen ihre Zahlung mit einem Doppelklick auf die Seitentaste. Eine zusätzliche Überprüfung erfolgt nicht. Allerdings müssen die Nutzer vor dem Anlegen der Uhr einen individuellen Code eingeben und somit ihre Identität beweisen.

Doch sind diese Maßnahmen wirklich sicher? Im Allgemeinen gilt das Bezahlen mit Smartphones – egal mit welchem Endgerät – als sehr sicher. Apple wirbt sogar damit, dass persönliche Daten der Nutzer nicht gespeichert werden. Laut Visa und Mastercard gegenüber der Computer Bild, wird beim Einrichten des Zahlungskontos durch den Scann der Kreditkarte ein Token erstellt, der nur auf dem Gerät gespeichert wird. Diese generierte Zahl wird beim Zahlungsvorgang von Apple an das Kreditinstitut geschickt. Somit speichert Apple keine Daten und weiß auch nicht, was sie kaufen.

Apple Pay: Wo und wie kann man es nutzen?

Die Nutzung von Apple Pay ist ganz einfach. Nachdem Sie Ihr Konto eingerichtet haben, können Sie damit überall bezahlen, wo Sie das Logo für das kontaktlose Bezahlen sehen. Viele Unternehmen haben diese Art des Bezahlens schon seit langer Zeit eingeführt. Achten Sie auf ein um 90 Grad gedrehtes WLAN-Symbol. Dieses zeigt an, dass man hier an den vorgesehenen Kartenlesegeräten kontaktlos bezahlen kann. Sowohl Supermarktketten wie Aldi, Lidl, REWE, Kaufland, Edeka, DM als auch Tankstellen und Bäckereien bieten diesen Dienst schon an.

Für das Bezahlen rufen Sie einfach Ihre virtuelle Kreditkarte aus und halten Ihr Gerät vor das Kartenterminal. Sie können Apple Pay auch im Browser beim Online Shopping nutzen. Der Vorteil beim Zahlen mit Apple Pay: Sie ersparen Sie das mühsame Eintragen von Kontakt-,  Adress- sowie Zahlungsangaben. Stattdessen wählen Sie den Button „Bezahlen mit Apple Pay“ und fahren mit der Authentifizierung fort. Die Bestellung erfolgt sodann. Besonders schnell ist der Dienst bei Händlern aus und in Amerika, da dort der Bezahldienst schon seit längerer Zeit möglich ist.

Apple Pay: Fazit zum neuen Dienst

Mit Apple Pay ist ein neuer Bezahldienst in Deutschland an den Start gegangen. Gerade Apple-Nutzer in Deutschland haben diesen Dienst sehnsüchtig erwartet. Allerdings waren bereits andere Dienstanbieter wesentlich schneller. Im Sommer dieses Jahres startete bereits Google Pay mit der Unterstützung von großen Partnerbanken wie z. B. der Commerzbank. Nicht unterschätzen sollte man auch den Dienst Paypal, der seit ein paar Wochen Google Pay unterstützt.

 

Bargeldloses Bezahlen nicht attraktiv genug

Für alle Nutzer, die kein Gerät von Apple oder eine Kreditkarte haben, gibt es die Bezahldienste von der Sparkasse und den VR-Banken. Gerade diese beiden Bankinstitute können besonders in Deutschland damit punkten, dass man auch seine Girokarte hinterlegen kann. Das erscheint für die Deutschen sehr wichtig, da der Trend dahin geht, keine Kreditkarten zu besitzen und auch nicht mit seinem Smartphone zu bezahlen. Laut den Zahlen der Bundesbank zahlt nicht mal jeder Zehnte mit dem Smartphone. Gründe sind wohl zum einen das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung beim Umgang mit dieser Technologie und zum anderen die mangelnde Notwendigkeit. Das mobile Zahlen wird sich wohl erst dann durchsetzten, wenn der Kunde einen spürbaren Mehrwert dadurch erfahren kann.

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