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Passives Einkommen – Wie geht das?

Viele Menschen träumen davon: Geld verdienen ohne hart dafür arbeiten zu müssen. Mit nur wenig Startkapital unglaublich schnell reich werden. Doch nur den Wenigen gelingt der Schritt in die finanzielle Unabhängigkeit. Durch passives Einkommen soll man laut Experten dem allerdings auf einfache Weise sehr nahe kommen. Doch ist das in der Praxis wirklich so?

Mintos Erfahrungsbericht >>

 

Durch Passives Einkommen finanzielle Unabhängikeit erlangen

Passives Einkommen – Unterscheidung

Eigentlich ist es ganz einfach! Passives Einkommen ist das Gegenteil von aktiven Einkommen. Bei aktiven Einkommen handelt es sich vereinfacht um die Ausübung eines konventionellen Berufs. Dort erhalten Sie nur dann ein Gehalt, wenn Sie regelmäßig zur Arbeit gehen und ihre vertraglich vereinbarte Leistung erbringen. Das bedeutet, Sie investieren in Arbeitsleistung als Angestellter und erhalten im Gegenzug eine finanzielle Gegenleistung dafür. Es wird also Arbeit gegen Geld getauscht. Aber sagen wir mal, Sie kommen ein paar Wochen nicht zur Arbeit, weil Sie spontan Ihre Freizeit genießen wollen. Dann werden Sie im schlimmsten Fall zum einen kein Gehalt mehr erhalten und zum anderen wird sich Ihr Vorgesetzter wohl überlegen, Ihr Stelle jemand anderem zu überlassen.

Passives Einkommen – Definition

Passive Einkommen bedeutet also, dass Sie auch dann Geld verdienen, wenn Sie nicht gerade dafür arbeiten. Es entsteht somit ein dauerhafter Geldfluss. Wichtig ist hierbei, dass der Prozess dabei automatisiert abläuft und demnach nicht Ihr ständiges Eingreifen erfordert.

Passives Einkommen – alles andere als passiv

Beim passivem Einkommen gibt es einen großen Irrtum, dem viele Menschen erliegen. Passiv bedeutet hier nicht, dass Sie für diese Art des Einkommens nichts tun müssen. Denn seien wir ehrlich… so etwas gibt es nicht! Der Begriff bezieht sich auf den oben erwähnten Geldfluss. Der sollte hierfür automatisiert, also „nebenbei“ stattfinden. Auf diese Weise hält sich der Arbeitsaufwand, den Sie investieren MÜSSEN in Grenzen und ist nach einiger Zeit sogar vernachlässigbar. Wenn Sie also Geld generieren möchten, sollten Sie immer etwas Ihrer Zeit investieren. Investieren Sie einmal Energie in das Schaffen von bestimmten Werten, können diese dann immer wieder in Geld umgetauscht werden.

Passives Einkommen – Portfolio Einkommen

Eine weitere Kategorie des passiven Einkommens ist das sog. Einkommen über Portfolios. Dieses ist eines der wohl bekanntesten und weitaus meistgenutzten Verfahren. Hierbei muss zunächst eine gewisse Geldsumme investiert werden. Die bekanntesten Investitionen sind hier Aktien. Um also mit dem Investieren zu beginnen, benötigen Sie ein Startkapital und ein paar Kenntnisse auf dem Aktienmarkt. Oder Sie lassen sich (meist kostenpflichtig) beraten.

Passives Einkommen – Vorteile

Passives Einkommen birgt einige Vorteile.

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Das klassische passive Einkommen kann also bedeuten, dass Sie am Strand liegen und einen Cocktail trinken, während Sie dennoch Geld verdienen. Dabei gibt es drei allgemeine Möglichkeiten passives Einkommen zu generieren: mit Ihrem Wissen, mit Ihrer Arbeitskraft oder mit Geldanlagen.

Die Vorteile sind dabei ganz klar:

  • Skalierbarkeit
  • Flexibilität
  • Kreieren von Mehrwert
  • Geringer Wartungs- und Aktualisierungsaufwand
  • Freizeit

Passives Einkommen – Nachteile

Natürlich hat jede Sonnenseite auch seine Schatten. Im Grunde genommen, kann dieses System auch mit einer selbstständigen Tätigkeit verglichen werden. Hier wird man auch nicht jeden Monat ein festes Gehalt vorweisen können. Schwankungen von Monat zu Monat sind da ganz normal. Außerdem müssen Sie ganz klar eben doch Arbeit und Zeit investieren. Das wird oftmals falsch verstanden. Auch der Gewinnen ist so eine Sache. Eine Rendite ist nämlich je nach Investitionsart und -höhe erst nach einiger Zeit zu erwarten.

 

  • Keine 100%ige Sicherheiten
  • Starke Schwankungen
  • Vorleistung (Geld & Zeit) wird benötigt

Passives Einkommen – erste Schritte

Sie haben sich also für diesen Weg entschieden. Bevor es an den eigentlichen Teil des Investierens geht, gilt es, die richtige Einkommensquelle zu finden. Dabei gibt es unzählige Möglichkeiten, die zusammengefasst in zwei Kategorien unterteilt werden können.

 

 

Zudem sollten Sie sich überlegen, wo Ihre Stärken und Schwächen liegen. Gibt es einen Bereich, in dem Sie gerne tätig werden würden? Was begeistert Sie? Und wenn diese Sache dann auch noch einen Mehrwert erzeugen kann, dann haben Sie Ihre Methode gefunden.

Methode mit Startkapital

Der Begriff sagt schon alles: Für dieses Investment benötigen Sie eine gewisse Summe, mit der Sie starten können. Der Vorteil dabei ist, dass Sie nicht viel eigene Arbeit und Zeit in den Aufbau des Projekts stecken müssen. Im Folgenden stellen wir Ihnen einige Beispiele zu dieser Methode vor.

Immobilien als Renditeobjekt

Passives Einkommen kann auch über Immobilien generiert werden.

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Die meisten Menschen denken, dass ein Haus eine gute Anlage ist. Allerdings gilt zu beachten, dass der Besitz einer Immobilie noch kein Geld erzeugen kann. Zu Beginn müssen über Jahre hinweg Kredite und Zinsen getilgt werden. Doch nicht nur das kann finanziell belasten, denn auch die Nebenkosten oder gar Reparaturkosten der Immobilie können sehr hoch ausfallen. Betrachtet man eine Immobilie aus dieser Sicht, ist sie keinesfalls eine Möglichkeit zur Generierung von Rendite.

Nutzen Sie ihre Immobilie jedoch nicht selbst, ist das ganz anders. Durch die Vermietung von Immobilien können mit Hilfe von monatlichen Mietzahlungen Geldströme geschaffen werden. So genutzt, können Immobilien ein relativ geregeltes passives Einkommen sein, das mit recht wenig Risiko einhergeht.

Weitere Formen des Investments in Immobilien

Neben dem klassischen Kauf und Vermietung von Immobilien gibt es weitere Möglichkeiten eine Immobilie für ein passives Einkommen zu nutzen. So gibt es hier z. B. auch Aktien, die Anteile an Unternehmen, welche sich in der Immobilienbranche bewegen, anbieten. Außerdem gibt es auch Anleihen, also Wertpapiere. Diese sind meist fest verzinst und somit genau planbar.

Auch Fonds im Immobilienbereich sind möglich. Dabei legen Sie zusammen mit anderen Anlegern Geld in einen großen Topf, der durch einen sog. Fonds-Manager in unterschiedliche Projekte investiert. Durch die professionelle Arbeit des Managers ist eine relativ hohe Rendite möglich. Etwas neu auf dem Markt ist das sog. Crowdinvesting in diesem Bereich. Hier kaufen Privatinvestoren zusammen eine Immobilie und teilen sich damit die finanzielle Belastung und sind Teil eines großen Projekts.

Die Niedrigzinsphase

Auch Aktien können zum passiven Einkommen beitragen.

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Sie fragen sich wie Sie mit Zinsen und Dividenden Geld machen sollen? Vor allem, da die Zinsen seit etlicher Zeit im Keller sind und die EZB auch keine Anstalten macht, das zu korrigieren. Das Aktiengeschäft ist seit etlichen Jahren ein Bereich, in dem regelmäßige Ausschüttungen von Dividenden finanzielle Vorteile bringen können. Auch moderne Geldanlagen werden immer beliebter und sind heute schon gängige Alternativen zum Kreditgeschäft.

Aktien

Aktien sind eine der klassischen Investments überhaupt. Mit ihnen kann man Anteile an Unternehmen kaufen. Als kleines Beispiel: Sie kaufen 10 von 100 Aktien eines Unternehmens. Damit gehört Ihnen dann 10 % des Unternehmens und somit auch 10 % des erwirtschafteten Gewinns. Gewinne werden als Dividende an Anleger ausgeschüttet. Eigentlich eine gute Art passives Einkommen zu generieren. Eigentlich. Denn nur, wenn das Unternehmen auch wirklich Gewinn macht, haben Sie etwas davon. Dann erst bekommen Sie Ihre Dividende.

(P2P) Kredite

P2P Kredite sind schon lange eine gute Alternative zum klassischen Bankkredit, aber eben auch eine gute Anlageform. Im Allgemeinen verleihen Sie Ihr Geld an Privatpersonen. Sie stellen also Ihr privates Geld für Interessenten und kleinere Unternehmen zur Verfügung und erhalten im Gegenzug dafür eine Rendite. In der Regel sind das die Zinsen für den Kredit. Je höher die Wahrscheinlichkeit ist, dass ein Kreditnehmer seinen Kredit nicht zurückzahlen kann, desto höher fällt am Ende die Rendite aus.

Für den ganzen Ablauf gibt es sog. P2P Kreditmarktplätze oder Plattformen, die dafür Ihren Service anbieten. Zwei der bekanntesten Marktplätze hierfür sind mintos und auxmoney. Eine Anlage bei mintos ist z. B. schon ab 10 EUR möglich. Nach oben hin bestehen keine Grenzen. So können Sie nur die kleinste Einlage tätigen oder Sie übernehmen gleich die kompletten Summe eines Kredits. Zu empfehlen ist bei dieser Art des passiven Einkommens allerdings das breite Streuen von Investitionen. Kann ein Kreditnehmer den Kredit mal nicht mehr zurückzahlen, verlieren Sie sonst Ihre ganze Einlage.

 

.: Was ist eine P2P Plattform? :. >>

.: Ist ein P2P Kredit die Alternative zum Bankkredit? :. >>

Geld anlegen

Passives Einkommen über Sparbücher ist nicht zu empfehlen.

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Wir befinden uns gerade (seit Längerem) in einer Niedrigzinsphase. Die macht es schlicht weg unrentabel das Geld einfach nur auf ein Sparbuch z. B. anzulegen. Dennoch kann durch die Nutzung von Tagesgeld- und Festgeldkonten ein, wenn auch geringes, Einkommen generiert werden. Ein Tagesgeldkonto bietet die Möglichkeit flexibel über das eigene Geld zu verfügen. Das bedeutet, dass Sie es wann und wo sie es brauchen, abheben können. Die Zinsen sind allerdings sehr niedrig. Der Traum vom schnellen Reichwerden ist hier also nicht erfüllbar. Trotzdem ist es im Vergleich zum Sparbuch eine rentable Möglichkeit.

Das Festgeldkonto hingegen ermöglicht keine flexiblen Zugriffe auf das Geld. Hier legen Sie Geld für eine fest definierte Zeitspanne an. Dafür sind die Zinsen wesentlich höher als beim Sparbuch oder dem Tagesgeldkonto und zudem für die festgelegte Zeit garantiert.

 

.: Anstatt Sparen einfach Investieren und gewinnen! :. >>

.: Was tun, wenn kein Geld zum Sparen übrig bleibt? :. >>

Methode ohne Startkapital

Passives Einkommen ohne Startkapital zu generieren ist deutlich schwieriger, aber nicht unmöglich. Und einen klaren Vorteil bietet diese Methode allemal! Sie müssen „nur“ Ihre Zeit investieren. Auch hier gibt es einige Möglichkeiten, um sich passives Einkommen aufzubauen.

Entwicklung und Vermarktung eigener Produkte

Mit neuen Produkten lässt sich passives Einkommen gut erzielen.

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Sie haben ein Produkt und sind der Meinung, dass es Interessenten da draußen auf dem Markt gibt? Dann verkaufen Sie es doch ganz einfach online. Egal ob Apps, eBooks oder Fotografien findet sich die richtige Zielgruppe, lässt es sich leicht über das Internet verkaufen.

 

.: Zum Beispiel unser Kreditvergleich :. >>

Fazit

Es gibt viele unterschiedliche Weisen passives Einkommen zu erzielen. Die oben beschriebenen Methoden geben nur einen kleinen Einblick auf die große Auswahl an Möglichkeiten, die zu einem zusätzlichen Gehalt ohne viel Aufwand führen können. Für welche Methode Sie sich auch entscheiden, ein Investment Ihrerseits in Form von Geld, Zeit oder eigene Arbeit, kann Ihnen helfen, dem Wunsch nach finanziellen Spielraum und Unabhängigkeit näherzukommen.


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