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Digitaler Kontoblick

Digitaler Kontoblick – Gläsernes Konto?

Ein digitaler Kontoblick – es gibt viele Bezeichnungen dafür. Je nach Bank kann dieser zum Beispiel auch etwas sperrig als „elektronische Abfrage von Kontoständen und Umsätzen“ lauten. Im Grunde bezeichnen sie alle das Gleiche: Der digitale Kontoblick erspart das bei einem Digitalkredit aufwendige Einscannen und Versenden von Unterlagen wie zum Beispiel Nachweise über Einkommen und Auszüge der bestehenden Konten. Häufig ist es strategisch auch nicht möglich, auf die Schnelle einen Kredit zu bekommen.

 

Mit dem digitalen Kontoblick kann nicht jeder wie durch ein Fernglas auf Ihre Finanzen blicken.

Digitaler Kontoblick – viele Kunden stehen ihm doch noch argwöhnisch entgegen. Dazu gibt es allerdings kaum noch einen Grund.

Was passiert beim digitalen Kontoblick?

Keine Angst! Ein digitaler Kontoblick ist nicht dafür da, dass jeder auf Ihr Konto schauen kann. Auch der Anbieter des Kredits ist dazu nicht in der Lage. Vielmehr erteilt der Kunde, beziehungsweise der Antragsteller der Bank einmalig die Erlaubnis für den digitalen Kontoblick. Anstatt also lästige Papiere zu kopieren, einzuscannen oder gar zur Post zu hetzen, ermöglicht der Kunde einen Einblick in seine Finanzen. Dieser ist natürlich sowohl auf einen bestimmten Bereich als auch zeitlich begrenzt. Meist ist das der Bereich der „Transaktions-Übersicht“. Hier werden kurz und knapp ein- und ausgehende Zahlungen aufgeführt. Darunter fallen zum Beispiel Löhne und Verbindlichkeiten. Letztere beinhalten Zahlungen wie Miete, Abschläge für Strom und Internet etc. Das Kreditinstitut kann so also auch ermitteln, ob sich das Konto innerhalb des vereinbarten Kreditrahmens bewegt.

 

Und so funktioniert es!

Haben Sie sich schon für ein Kreditprodukt entschieden? Dann geht es meist an die Formalien. Dazu müssen Sie dem Kreditinstitut Ihre Daten für den Zugang zu Ihrem Online-Konto übermitteln, damit ein digitaler Kontoblick erfolgen kann. Das erfolgt über eine gesicherte Verbindung. Der Mitarbeiter der Bank ermittelt anhand Ihrer Transaktions-Übersicht die notwendigen Daten, damit Sie einen Kredit bekommen können. Das war es dann auch schon.

 

Ein digitaler Kontoblick kann auch bequem am Smartphone erfolgen.

Einmal erteilt, ermöglicht ein digitaler Kontoblick schließlich einen schnellen Vertragsabschluss.

Sicherheit und Datenschutz

Die Sicherheit spielt beim digitalen Kontoblick eine große Rolle. Schließlich möchte niemand, dass Fremde wissen, wie es auf dem eigenen Konto aussieht. Banken sind sich wohl dieser Verantwortung bewusst. Im Fokus stehen besonders das Hochladen der Daten. Der sogenannte Upload erfolgt über eine Schnittstelle. Dabei werden eben diese Daten verschlüsselt übertragen. Das an sich ist schon eine gute Sicherheitsmaßnahme. Zudem aber unterliegen Banken in vollem Umfang dem Bankgeheimnis. Eine Weiterleitung oder Verarbeitung zu anderer Zwecke als den von Ihnen bewilligten, ist den Banken schlichtweg nicht erlaubt.

Für mehr Sicherheit sorgt auch die neue sogenannte Payment and Service Directive 2. Diese wird auch kurz PSD2-Verordnung genannt und ist schon Anfang 2018 in Kraft getreten. Die Verordnung reguliert den Kontoblick für Unternehmen. Zudem unterlaufen einige Banken den Regulierungsprozess der BAFIN (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht).

 

Kunden werden bei dem digitalen Kontoblick sowohl durch Gesetze als auch Verordnungen geschützt.

Sicherheit sowie Datenschutz sind Grundvoraussetzungen für einen digitalen Kontoblick.

Kann ein digitaler Kontoblick zur Ablehnung führen?

Das Risiko einer negativen Kreditentscheidung erhöht sich durch den digitalen Kontoblick nicht. Im Onlinebanking sind genau dieselben Umsätze vermerkt, die auch auf papierhaften Kontoauszügen zu sehen sind. Lehnt die Bank einen Kredit ab, liegt dies wahrscheinlich an Rücklastschriften mangels Deckung oder Kontoüberziehungen über den vereinbarten Kreditrahmen hinaus.

Das führt im Allgemeinen zur Ablehnung eines Antrages. Typischerweise legen die meisten Banken fest, dass in den letzten drei Monaten keine Rücklastschriften angefallen sein dürfen.

Digitaler Kontoblick und SCHUFA

Ein digitaler Kontoblick ersetzt nicht die übliche SCHUFA-Abfrage. Diese erfolgt dennoch automatisiert und in Echtzeit. Eine einwandfreie SCHUFA-Auskunft ist bei nahezu allen Digitalkrediten zwingende Voraussetzung für eine Kreditzusage.

Daten zum Einkommen und andere Informationen aus dem Kontoblick werden im Übrigen nicht an die SCHUFA übermittelt. Diese erfährt nicht, wie viel der Antragsteller verdient und wie viel Geld sich auf dem Konto findet.

Ein digitaler Kontoblick kann die SCHUFA Auskunft nicht ersetzen. Sie erfolgt automatisch und zeitgleich mit dem Antrag.

Trotz digitalem Kontoblick – auf eine SCHUFA-Auskunft kann nicht verzichtet werden.

Verfahren noch nicht für Selbstständige geeignet

Der digitale Kontoblick steht bislang Arbeitnehmern und Beamten zur Verfügung. Bei Selbständigen und Freiberuflern wird das Verfahren noch nicht angewandt. Ein Grund dafür ist, dass die ein- und ausgehenden Zahlungen auf dem Konto zu unterschiedlich sind. Dadurch lässt sich nur schwer ein zuverlässiges Muster bilden anhand dessen man einen Kredit anbieten könnte. Für die kommenden Jahre ist jedoch mit einer Ausweitung des Verfahrens zu rechnen.

Fazit

Ein digitaler Kontoblick ist ein wirksames Hilfsmittel, das Ihnen viel Zeit und Mühen erspart. Einmal der Bank die Erlaubnis erteilt, kann der Vertrag auch schon in nur wenigen Minuten erstellt und unterschrieben werden. Sie müssen dann nicht mehr lange auf Ihr Geld warten.

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